Korsika ist mit seiner langen und wechselvollen Geschichte unter verschiedenen Herrschern ein Abenteuerland. Nicht nur Asterix und Obelix erlebten diese Insel, die französisch zu sein sich so lange wehrte. Und dann war es ausgerechnet ein Korse, der ähnlich Alexanders des Großen fast die halbe Welt eroberte.

Aber Korsika machte auch anderweitig Geschichte: Auf der Insel trat 1755 die erste demokratische Verfassung in der Zeit der Aufklärung in Kraft – und ein knappes Jahr lang herrschte ein Deutscher als König von Korsika. Eine Schmonzette, die Korsen immer wieder gern erzählen, war doch Baron Theodor von Neuhoff (1694–1756) ein Lebemann, Aufschneider und Hochstapler. Und als die Korsen dies feststellten, jagten sie ihn wieder von der Insel.

Heute kommen abertausende Deutsche jedes Jahr nach Korsika und verbringen ihren Urlaub auf einer Insel, die 500 Jahre unter italienischer Herrschaft stand und auf der der italienische Einfluss noch immer spürbar ist. In der korsischen Sprache ebenso wie in der korsischen Küche.

1768 verscherbelten die Italiener die Insel an die Franzosen, bei denen sie Schulden hatten, die sie nicht begleichen konnten. In den Jahrhunderten davor forderten die Freiheitskämpfe der Einheimischen viele Opfer. Verfolgte flohen in die Maccia genannte Wildnis der häufig mehr als 2000 Meter hohen Berge. Hier überlebten sie und entwickelte im Lauf der Jahre einen unbändigen, wilden Charakter, der sich nur schwer einer Hierarchie unterordnet.

„Les Corses sont encore des sauvages.“ Die Korsen sind noch immer Wilde, sagte ein korsischer Freund. Was also lag näher, als über diesen letzten ungestümen Menschenschlag in Europa einen wilden, aufwühlenden Thriller zu schreiben, der beides vereint: den unbändigen Charakter der Menschen und die über weite Teile der Insel noch immer ungezähmte Natur.

Kontakt zum Autor: autor@autor.ws

Der Fall Barschel war schon eine politische Ausnahmesituation. In seiner Brisanz vielleicht vergleichbar mit der Spiegel-Affäre in den frühen 60er Jahren. 32 Jahre ist es inzwischen her, dass ein deutscher Opositions-Politiker, der sich anschickte, eine CDU-Burg zu schleifen, mit Lügen, persönlicher und politischer Diskreditierung politisch ermordet werden sollte. Dass das Opfer wie sich später herausstellte und nicht Thema des Buches ist, Björn Engholm (SPD) auch keine weiße Weste hatte, spielt hier erst mal keine Rolle.

Mit dem „Fall Barschel“ möchte ich auf der Website eine Seite eröffnen, die hin und wieder antiquarische Bücher mit politischen Themen entweder vorstellt oder anbietet. Den „Fall Barschel“ können Sie käuflich erwerben. Allerdings nur ein Mal, denn er stammt aus meiner ganz persönlichen Sammlung.

Neben politischen Büchern biete ich künftig auch Schriften an, die sich beispielsweise mit der deutschen Sprache auseinandersetzen.

Schauen Sie also hin wieder mal in den Blog. Vielleicht finden Sie etwas, das Sie interessiert.